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Im Folgenden möchte ich einige einführende Hinweise zur Technik und auch zur Trainingsgestaltung geben. Diese technischen Erläuterungen sind insbesondere für interessierte Anfänger gedacht, denen ich so zu einem einfachen Einstieg in den Billardsport verhelfen möchte. Daher beschreibe ich hier nur in Grundzügen die Körperhaltung und Ausführung des Basisstoßes. Diese Ausführungen sind keinesfalls vollständig!
Die Beschreibung speziellerer Stoßtechniken, wie Nach- und Rückläufer, seitliches Effet oder gar Bogen- und Kopfstöße, Jumpshots oder die Besonderheiten der Breaktechnik (Anstoß), würden den Rahmen dieser grundlegenden Einführung in die Technik des Pool-Billard sprengen. Sollten Sie sich hierfür interessieren oder sollten Sie weitere Fragen haben, so verweise ich Sie auf die einschlägige Literatur. Gerne stehe auch ich als staatlich anerkannter Pool-Billard Trainer Ihnen zur Verfügung; zögern Sie nicht, mich zu
>> kontaktieren.
Um den Billardsport richtig erlernen zu können, ist es unbedingt nötig, sich die Technik von einem ausgebildeten und erfahrenen Trainer beibringen zu lassen. Nur so ist es möglich, individuelle physische Besonderheiten des jeweiligen Spielers angemessen zu berücksichtigen, Fehler zu korrigieren und ein individuelles und angemessenes Trainingsprogramm zu erstellen.

Beachten Sie zum besseren Verständnis der hier gegebenen Erklärungen unbedingt auch die Bilder. Durch Anklicken der Bilder wird Ihnen eine vergrößerte Darstellung angezeigt.

Stand/Körperhaltung

Der Stand muss bequem sein, so dass sich der Spieler bei der Stoßausführung wohl fühlt. Die Grundausrichtung des Standes erfolgt an der unbelasteten Ausrichtung des Queues. Das bedeutet, dass der Spieler, wir gehen hier von einem Rechtshänder aus, zunächst das Queue an dessen Schwerpunkt nur mit Daumen und Zeigefinger der rechten Hand umfasst und auspendeln lässt. Dann richtet er sich so aus, dass das Queue locker hängend in die gewünschte Stoßrichtung zeigt.

       

Ausgehend von dieser Position muss der Stand stabil sein. Dies wird dadurch erreicht, dass die Beine leicht versetzt stehen, wobei das hintere Bein, bei Rechthändern das rechte, gestreckt, das vordere angewinkelt ist.

       

So stehend beugt sich der Spieler über Queue und Tisch, so dass zwischen Kinn und Queue einige Zentimeter, etwa eine Hand breit, Abstand ist. Der Kopf ist so ausgerichtet, dass sich das Queue mittig zwischen den Augen bzw. unter dem Kinn befindet, der Kopf ist dabei gerade.

       

Der Oberarm befindet sich oberhlab des Queues, von oben betrachtet parallel zu diesem. Der Unterarm hängt beim Treffen des Spielballs (die Queuespitze befindet sich also unmittelbar vor der weißen Kugel) - sowohl seitlich als auch von hinten gesehen - senkrecht nach unten, wobei das Handgelenk ebenfalls locker ist, so dass die Handaußenseite die Linie des Unterarms fortsetzt. Die Hand umfasst das Queue.

         
               
         

Der Führungsarm, bei Rechtshändern also der linke Arm, ist fast automatisch ein wenig angewinkelt. Um eine hohe Stabilität zu erreichen, sollte ein zu starkes Anwinkeln aber vermieden werden.

       

Das Queue liegt auf der Führungshand, bei Rechtshändern also der linken Hand, auf. Dabei beträgt der Abstand zwischen Führungshand und weißem Spielball etwa 15 bis 20 cm. Der Handballen liegt auf dem Tisch auf, ebenso die Fingerkuppen der weit gespreizten Finger. Dabei liegt ein wenig Gewicht auf der Führhand, um die nötige Stabilität zu gewährleisten. Die höchste Sicherheit und Genauigkeit bietet die "geschlossene Brücke". Das bedeutet, dass das Queue nicht lose auf der Hand aufliegt, sondern in einem "Ring" unterhalb des Ziegefingers auf dem Mittelfinger geführt wird. Dabei ist darauf zu achten, dass das Queue ohne Abstand durch die Finger umschlossen wir, so dass eine stabile Richtungsführung gewährleistet ist, und gleichzeitig locker und ohne Widerstand bewegt werden kann.

       

Auf die Erklärung diverser Brücken, also die Haltung der Führhand, in besonderen Situationen, in denen die normale geschlossene Brücke nicht anwendbar ist, beispielsweise wenn der weiße Spielball dafür zu nahe an der Bande liegt oder die Weiße Kugel vor einer anderen Kugel liegt, verzichte ich an dieser Stelle. Die Bilder hierzu sollten Ihnen in dieser knappen Einführung Hinweis genug sein.

       
               
       
               
       
               
       
               
         

Zielen und Stoßablauf

Der Ziel- und Stoßvorgang sollte standardisiert immer in der gleichen Reihenfolge ablaufen. Zunächst sollte man um den Tisch laufen, um sich die Spielsituation aus verschiedenen Perspektiven zu vergegenwärtigen und zu entscheiden, welchen Stoß man im Folgenden ausführen möchte. Dabei sollte das Queue eingekreidet werden. Diese erste Phase ist beendet, wenn sich der Spieler am Tisch in eine Linie mit Spielball und Objektkugel gestellt hat.

           

Im sportlichen Pool-Billard sollte sich der Spieler dann den Stoß vorstellen. Er sollte also sehen, hören und fühlen, wie der Stoß ablaufen, was passieren soll.
Dann sollte der Stand wie oben beschrieben eingenommen werden.

       

Ausgehend von dieser Grundhaltung beginnt der Spieler Probeschwünge zu machen. Er führt den Unterarm - und zwar nur den Unterarm, der restliche Körper bewegt sich dabei nicht! - und damit das Queue zurück und anschließend wieder vor in die Ausgangspostion. Diese Bewegung wird fließend wiederholt. Dabei wandert der Blick zwischen Spielball und Objektkugel hin und her. Der Spieler überprüft, ob die Ausrichtung stimmt. Ist dies nicht der Fall, wird der Stoß an dieser Stelle abgebrochen und beginnt erneut von vorne. Der Spieler steht also wieder auf, holt sich erneut die Perspektive und so weiter. Ist sich der Spieler sicher, dass seine Ausrichtung stimmt, stoppt er das Queue kurz vor der Weißen. Hier ist die endgültige Entscheidung erfolgt, den Stoß auszuführen.

       

Dann folgt die Schlusszählung, 1, 2, - jeweils mit einem weiteren Schwingen...
...es folgt ein kurzer Stopp direkt vor der Weißen und dann wird mit dem Queue ausgeholt und der Stoß als eine glatte, geradlinige, bis zum natürlichen anatomischen Ende locker beschleunigte Bewegung des Unterarms, wodurch das Queue in gerader Linie "durch den weißen Spielball hindurch" stößt, ausgeführt. Die Länge des Stoßes kann durch Nachziehen des Oberarm in entsprechender Weise verlängert werden. Dies ermöglicht eine bessere Übertragung von Effet auf die Weiße.

         
                   
         
                   
           

Am Ende des Stoßes soll der Spieler einige Momente in dieser Postion verharren - im Ideaalfall bis der Spielball den Objektball getroffen hat.
Erst anschließend richtet sich der Spieler wieder auf und verlässt die Stoßposition. Damit ist der Stoß abgeschlossen.

Trainningsgestaltung

Grundsätzlich ist die Gestaltung des Trainings von der Spielstärke und den individuellen Zielen des jeweiligen Sportlers sowie der zur Verfügung stehenden Trainingszeit abhängig. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass meines Erachtens für sportlich betriebenes Pool-Billard etwa folgende Verteilung der Trainigszeit sinnvoll erscheint. Individuell kann diese Fausregel natürlich je nach Zielsetzung und Trainingsschwerpunkten abgeändert werden.
Mindestens die Hälfte der Trainingszeit sollte für Techniktraining und das Spielen vorgegebener Übungsbilder mit entsprechenden technischen Zielen aufgewendet werden. Dieses Training bildet die technische Grundlage für erfolgreiches Pool-Billard und soll dazu dienen, dass der Spieler sein Können stetig weiterentwickelt.
Die restliche Trainingszeit kann dann für das konzentrierte Ausführen von Trainingsspielen alleine oder Trainingsmatches gegen entsprechende Gegner verwendet werden. Hier wird das technisch erlernte praktisch angewendet, taktische Belange kommen ins Spiel und Spielpraxis wird gewonnen.
Ergänzt werden sollte das Training am Billardtisch durch ein sinnvolles Konditionstrainig. Insbesondere die Grundlagenausdauer ist hier wichtig. Joggen, Radfahren und anderer Ausdauersport erscheinen hier angebracht. Ebenso kann Krafttraining eine sinnvolle Ergänzung sein, auch aus psychologischer Sicht, um dem Sportler mehr Sicherheit zu verleihen.
Nicht außer Acht zu lassen ist ebenso mentales Training. Jegliche Formen mentalen Trainings zielen darauf ab, dass der Spieler in allen Situationen in der Lage ist, sein volles Potenzial abzurufen. Es soll dadurch also nicht erreicht werden, dass der Sportler an sich besser wird, sondern dass er zum Beispiel Drucksituaitonen gut bewältigen kann, auch unter unangenehmen Umständen auf höchstem Niveau spielt und so weiter. In Betracht kommt mentales Training im engeren Sinn, wie auch Entspannungstechniken, wie progressive Muskelentspannung oder autogenes Training.
Darüber hinaus sollte natürlich auch der Pool-Billard-Sportler, wie sinnvollerweise jeder Mensch, auf eine ausgewongene Ernährung und einen angemessenen, gesunden Lebenswandel achten.

 
 
         
             
             
   

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